Press

Critical Acclaim

Mühelos erreicht er mit seinem noblem Tenor die hohen Töne, fasziniert mit famosen Phrasierungen und zartem Piano, seinem Rodolfo fehlt nichts.

{He effortlessly reaches the high notes with his noble tenor, fascinates with famous phrasing and delicate piano, his Rodolfo lacks nothing.}


Susanne Zobl
News.at-Menschen

Critical Acclaim

Wieder erweist sich: Solche Gestaltungnuancen wirken in der Oper erst, wenn die Stimmen diese auch vokal untermauern, verstärken, ausdrücken können. Bernheim jedenfalls versteht sich darauf. Er schöpft vokal aus dem Vollen: mit fein differenziertem Vortrag, weiträumigen, nobel ausschwingenden Phrasen und breiter dynamischer Palette. Seine Stimme besitzt Schmelz, tönt klar und rund in allen Lagen.

{Once again it has been shown that such nuances of composition only have an effect in opera if the voices can underpin, reinforce and express them vocally. In any case, Bernheim understands that. He draws vocally from the full: with finely differentiated performance, spacious, noble phrases with direction, and a wide dynamic range. His voice is smooth, sounds clear, and round in all registers.}


Walter Weidringer
Die Presse

Critical Acclaim

Mit strahlenden Kantilenen nimmt sein leicht an-springender Tenor sofort für sich ein, so geschmeidig griffig wie ein herrlicher Briocheteig mit Kern.

{With radiant cantilena, his “springy” tenor immediately grabs you, as supple and gripping as a wonderful brioche dough with a core.}


Karlheinz Roschitz
Kronen Zeitung

Critical Acclaim

Benjamin Bernheim begegnete ich vor ein paar Jahren, als er den Tamino sang und verfolge seitdem seine Entwicklung mit großem Interesse. Seine Leistung als Rodolfo war schlicht und ergreifend unglaublich… Die Stimme wird schon etwas metallisch (wächst da vielleicht ein Lohengrin heran?), er ist höhensicher, hat ein Timbre, dass mich entfernt an Pavarotti erinnert (ja, entfernt, aber trotzdem..), weiß sich auf der Bühne zu bewegen und trotzte auch den Klangmassen, die die Dirigentin Kim Eun-Sun entfesselte (ich glaube, dass sie die Akustik des Hauses unterschätzt). Das Publikum dankte ihm mit lang anhaltendem Applaus – sowohl nach seiner Arie als auch zum Ende der Vorstellung.

{I met Benjamin Bernheim a few years ago when he was singing Tamino and have followed his development with great interest ever since. His performance as Rodolfo was simply unbelievable … The voice is becoming slightly metallic (perhaps a Lohengrin in the making here?) He has secure high notes, possesses a timbre that faintly reminds me of Pavarotti (yes, only slightly, but still ..), knows how to move on stage, and also defied the masses of sound that the conductor Kim Eun-Sun unleashed (I think she underestimated the acoustics of the house). The audience thanked him with sustained applause – both after his aria and at the end of the performance.}


Kurt Vlach
Online Merker

Feature

«Sensibilität ist eine Stärke»


Auf diesen Tenor hat vor allem das französische Fach gewartet. Aber auch italienische Partien lenkt Benjamin Bernheim mit seinen stilbewussten, fein schraffierten und nie oberflächlich effektvollen Interpretationen in eine neue Richtung. Ein Gespräch über Künstlerklischees, Stimmkrisen, Lampenfieber und die Tücken unserer schnelllebigen Zeit

Herr Bernheim, wie würden Sie den Stimmtyp «französischer Tenor» beschreiben? Oder existiert so etwas gar nicht?
Ich glaube, es ist ein Klischee – oder eine Marketingmaßnahme. Wenn etwas typisch sein könnte, dann vielleicht die Farbe. Dieses Silbrige. Anders als die eher goldenen italienischen Stimmen. Man kann es auch über die Komponisten definieren: Französische Stimmen fühlen sich zum Beispiel bei Massenet wohler. Meine Stimme hat sicherlich eher etwas Leichtes, sie ist nicht latinohaft.

Und trotzdem: Wir alle können mit unserer Stimme auf unsere Weise verschiedenes Repertoire bestreiten. Wenn ich also Französisches, Italienisches, Russisches oder Deutsches singe, dann gibt es immer einen klanglichen, farblichen Unterschied. Und dafür ist allein die Sprache verantwortlich, im Italienischen etwa das typische Squillo. Im Russischen kann ich sogar französische und italienische Farben zusammenfließen lassen.

Viele Solistinnen, Solisten, auch Vertreter der Dirigentenzunft sagen: Eine Mozart-Stimme gibt es gar nicht.
Genauso ist es. Fast alle Stimmtypen können Mozart singen. Ein leichter lyrischer Tenor kann den Tamino interpretieren, aber auch eine fast heldische Stimme. Und das …

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Feature

Wohin die Stimme führt


Erst im September hatte er seinen ganz großen Auftritt an der Hamburgischen Staatsoper: Das Rollendebüt als Hoffmann in Jacques Offenbachs »Les Contes d’Hoffmann«. Über diese komplexe Traumrolle und die Höhen und Tiefen seines Sängerlebens sprach der französischen Tenor mit Yeri Han in der Hansestadt.

Read full interview here: Opernglas 11_ Benjamin Bernheim

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Feature

Ténor à développment durable


Article à découvrir ici : BENJAMIN BERNHEIM DIAPASON

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Critical Acclaim

Der französische Tenor Benjamin Bernheim in der Rolle des Hoffmann, der sich in jüngster Zeit mit seinen Interpretationen von großen Tenorpartien des romantischen Repertoires bei Publikum und Presse empfahl, heute hier in Hamburg sowohl am Haus als auch in der Rolle debütierte, zeigte bereits in seiner ersten Arie gesangliche und darstellerische Klasse. Mit kontrollierter Gesangstechnik gelang es ihm, die dramatischen als auch die jungen und frischen Farben in seiner lyrischen Stimme zu fokussieren. Die lange und äußerst fordernde Rolle hielt er auch im Laufe des Abends auf allerhöchstem Niveau. Er erhielt zu Recht den stärksten Applaus vom Publikum.

 

{The French tenor Benjamin Bernheim in the role of Hoffmann, who recently made his debut here in Hamburg both at the house and in the role with his interpretations of great tenor roles in the romantic repertoire, made his debut showing from his first aria class in both his performance in his singing.  With controlled singing technique he managed to focus the dramatic as well as the young and fresh colors in his lyrical voice.  He kept the long and extremely demanding role at the highest level throughout the course of the evening.  He rightly received the strongest applause from the audience.}

 


Patrick Klein
IOCO Kultur im Netz

Critical Acclaim

Mit Benjamin Bernheim wurde für den Helden ein idealer Sänger gefunden. Mit sieben Arien une etlichen Szenen stellt die Partie des Hoffmann hohe Anforderungen, besonders dann, wenn es gilt, die Stimme ohne übertriebenen. 

{An ideal singer was found for the hero in Benjamin Bernheim. With seven arias and numerous scenes, Hoffmann’s role creates high demands vocally without strain.}

 


JÜRGEN KESTING
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Critical Acclaim

Ses trois mélodies de Duparc touchent à la perfection tant pour la clarté de l’articulation que pour le jeu sur les demies teintes avec un sommet dans « La Vie antérieure » dont il exprime avec beaucoup de profondeur la douloureuse mélancolie.

{His three melodies by Duparc touch on perfection both for the clarity of the articulation and for the play in the middle voice with a climax in “La Vie Former” whose painful melancholy he expresses with great depth.}


Frédéric Norac
Musicologie

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