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Der französische Tenor, Benjamin Bernheim, ist laut des Chicago Tribune, “der lang ersehnte lyrische Tenor, den die Opernwelt schon lange suchte.” Opera News beschreibt seine höchst besondere Stimme als “tadellos und rein, und schwankt mit elán von zierliche pianissimo bis zur heldenhafte fortissimo je nach Bedarf.” Seine aktuellen Debuts beim Chicago Lyric Opera, der Staatsoper Berlin, der Wiener Staatsoper und dem Royal Opera House in London haben die Aufmerksamkeit der Kritiker wie auch des Publikums verdient, als er das romantische Tenorrepertoire mühelos erobert.

Bernheim fängt 2018/2019 am Opernhaus Zürich an wo er seine Rolle in Puccini’s La Boheme kraftvoll darstellt.  Beim Royal Opera House in London singt er Verdi’s Requiem unter der Leitung von Antonio Pappano. Später in der Saison kehrt er zurück nach London als Alfredo in La Traviata. In seinem Heimatland Frankreich, erscheint Bernheim erst im Herbst in Paris und später im Frühling hat er sein Debut an der Opéra national de Bordeaux als Des Grieux in Massennet’s Manon. An der Staatsoper Wien erscheint er auf der Bühne als Rodolfo in La Bohéme auch als Nemorino in L’elisir d’amore und Tamino in Mozart’s Die Zauberflöte. In seinem Hausdebüt in Februar bei der weltbekannten La Scala, singt er die Rolle Alfredo. Am Schluss der Saison erscheint er auf der Bühne in Opernhaus Zürich als Ismaele in Nabucco.

Seine Engagements für 2017/2018 Saison  waren Debuts am Royal Opera House (London) als Rodolfo in La Bohème und in der Deutschen Oper und Staatsoper Berlin als Alfredo in La Traviata. Auch hat Bernheim das Publikum an der Opéra national in Paris bezaubert. Sein debut in Nordamerika war in der Titelrolle in Faust an der Lyric Opera Chicago. Am Théâtre de Champs Elysées hat er Faust gesungen. Zum ersten mal in seiner blendenden Kariere hat er Nemorino in L’Elisir d’amore im Staatsoper Wien interpretiert. Seine glorreiche Saison hat er als Alfredo in La Traviata in Zürich gekrönt.

Frühere Glanzlichter seiner Karriere waren unter anderem die Rolle des Tebaldo in Capuleti e i Montecchi, der Cassio in Otello, und Rodolfo in La Boheme im Opernhaus Zürich, des Lenskys in Eugene Onegin an der Deutschen Oper Berlin, des Rodolfo in der Semperoper Dresden, des Laërte in Hamlet für die Opera de Lausanne, die Titelrolle des Faust für die Latvian National Opera und der Alfredo in La Traviata in der Deutsche Oper Berlin.

Jüngste Höhepunkte seiner Karriere beinhalten seine Präsentationen als Spakos in Cléopâtre von Massenet beim Salzburg Whitsun Festival 2012 unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev und am Théâtre des Champs-Elysées, dirigiert von Michel Plasson. Des Weiteren sang er Agenore in Mozarts Re Pastore beim Salzburg Festival 2012 unter William Christie und Eginhard in Schuberts Fierrabras 2014 in Salzburg. Benjamin debütierte an der Semperoper Dresden als Tamino und später als Erik in WagnersFliegendem Holländer, sang Tebaldo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi unter der Leitung von Fabio Luisi (auf DVD) und bei der Whitsun Salzburg Festival Gala 2016 mit Angela Ghiorghiu und Marco Armiliato.

Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Lausanne Conservatoire und absolvierte Meisterkurse bei Giacomo Aragall. Des Weiteren besuchte er Carlo Bergonzis Accademia Verdiana in Busseto.