Biography available in:

Der französische Tenor Benjamin Bernheim hat sich in den vergangenen Spielzeiten als regelmäßiger Gast an den renommiertesten Bühnen Europas etabliert, u.a. an der Pariser Opéra, der Wiener und der Berliner Staatsoper, der Opéra national de Bordeaux und dem Royal Opera House, Covent Garden, wo seine Interpretationen von großen Tenorpartien des romantischen Repertoires bei Publikum und Presse auf begeistertes Echo stießen. Im Jahr 2020 wurde er bei den Les Victoires de la Musique Awards in Frankreich als „Artiste Lyrique de l’Année“ (Opernsänger des Jahres) und als „Personnalité Musicale de l’année“ (Musikalische Persönlichkeit des Jahres) von Le Syndicat professionnel de la critique de théâtre, musique et danse ausgezeichnet, den Titel „Sänger des Jahres” von dem Magazin Oper! und „Nachwuchskünstler” des Opus Klassik erhielt er ebenfalls. Im selben Jahr wurde sein Debütalbum von Diapason mit einem „Diapason d’Or“ und von Classica als „Choc de Classica“ ausgezeichnet.

In der Spielzeit 2021/22 gibt er sein Debüt in der Titelrolle in Les Contes d’Hoffmann an der Hamburgischen Staatsoper, kehrt mit der Rolle des Herzogs (Rigoletto) ans Grand Teatre Liceu in Barcelona zurück und ist erneut mit seiner hochgelobeten Interpretation des Rodolfo (La bohème) an der Wiener Staatsoper zu erleben. Zu weiteren zukünftigen Höhepunkten zählen sein Debüt als Massenets Werther in Bordeaux und Edgardo (Lucia di Lammermoor) am Opernhaus Zürich sowie seine Rückkehr an die Pariser Opéra als Faust im Juni 2022. Mit der Pianistin Carrie-Ann Matheson sind außerdem Auftritte im Théâtre des Champs-Élysées im Rahmen der Rezital-Reihe Les Grandes Voix geplant, ebenso wie Konzerte in Valencia und im Wiener Konzerthaus, wo er sein Wiener Rezital-Debüt gibt.

Höhepunkte seiner bisherigen Karriere waren Rodolfo an der Pariser Opéra, in Zürich, an Covent Garden sowie an der Berliner und der Wiener Staatsoper, Des Grieux an der Pariser Opéra und in Bordeaux, der Herzog von Mantua (Rigoletto) an der Bayerischen Staatsoper, Lenski (Eugen Onegin) an der Deutschen Oper Berlin, Alfredo an der Mailänder Scala, an Covent Garden, in Zürich, an der Semperoper Dresden sowie an der Deutschen Oper und der Staatsoper in Berlin, Faust an der Lyric Opera of Chicago, dem Théâtre des Champs-Élysées und der Lettischen Nationaloper sowie Nemorino (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen, wo er 2012 debütiert hatte, wurde er zuletzt zu Pfingsten 2018 als Piquillo (La Périchole) und 2020 in einem Solo-Rezital bejubelt.

Auf der Konzertbühne war er in Rezitals an der Opéra national de Bordeaux, im Konzertsaal La Grange au Lac in Neuvecelle, am Opernhaus Zürich, Philharmonie de Luxembourg, Théâtre du Capitole, Théâtre des Champs-Elysées, Gulbenkian Orchestra Main Hall und im Rahmen der Reihe L’Instant lyrique in Paris sowie als Solist in Verdi’s Requiem und Puccinis Messa di Gloria zu hören.

Benjamin Bernheim ist Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Sein 2019 erschienenes Debütalbum erhielt hervorragende Kritiken.

Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Konservatorium in Lausanne, nahm an Meisterklassen bei Giacomo Aragall und an Carlo Bergonzis Accademia Verdiana in Busseto teil und war Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.