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Der französische Tenor Benjamin Bernheim ist schnell zu einem gefragten Künstler avanciert und wird als eine „Offenbarung“ angesehen, mit seinem einzigartigen Timbre und seiner „klaren und reinen Stimme, die vom delikaten Pianissimo bis zum heroischen Fortissimo alle Aspekte seines Faches“ meistert und bedient (Opera News). Nach seinen Erfolgen als Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich präsentiert sich Bernheim nun in den renommierten Opernhäusern Europas mit beeindruckenden Bühnendebuts.

Engagements in 2017/18  führten ihn ins Benjamin’s Royal Opera Haus Covent Garden mit einem Debüt als Rodolfo in La Bohème, als Alfredo in La Traviata an der Deutsche Oper und Staatsoper Berlin, als Rodolfo an der Opéra national de Paris, ein Hausdebüt in Faust (Titelrolle) an der Lyric Opera of Chicago, Faust an der Théâtre des Champs Elysées im Paris,und sein Hausdebüt als Nemorino in L’Elisir d’Amore an der Wiener Staatsoper. Er wird diese sehr erfolgreiche Saison im Opernhaus Zürich mit der Rolle des Alfredo in La Traviata beschliessen.

Frühere Glanzlichter seiner Karriere waren unter anderem die Rolle des Tebaldo in Capuleti e i Montecchi, der Cassio in Otello, und Rodolfo in La Boheme im Opernhaus Zürich, des Lenskys in Eugene Onegin an der Deutschen Oper Berlin, des Rodolfo in der Semperoper Dresden, des Laërte in Hamlet für die Opera de Lausanne, die Titelrolle des Faust für die Latvian National Opera und der Alfredo in La Traviata in der Deutschen Oper Berlin.

Jüngste Höhepunkte seiner Karriere beinhalten seine Präsentationen als Spakos in Cléopâtre von Massenet beim Salzburg Whitsun Festival 2012 unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev und am Théâtre des Champs-Elysées, dirigiert von Michel Plasson. Des Weiteren sang er Agenore in Mozarts Re Pastore beim Salzburg Festival 2012 unter William Christie und Eginhard in Schuberts Fierrabras 2014 in Salzburg. Benjamin debütierte an der Semperoper Dresden als Tamino und später als Erik in WagnersFliegendem Holländer, sang Tebaldo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi unter der Leitung von Fabio Luisi (auf DVD) und bei der Whitsun Salzburg Festival Gala 2016 mit Angela Ghiorghiu und Marco Armiliato.

Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Lausanne Conservatoire und absolvierte Meisterkurse bei Giacomo Aragall. Des Weiteren besuchte er Carlo Bergonzis Accademia Verdiana in Busseto.