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Der französische Tenor Benjamin Bernheim ist schnell zu einem gefragten Künstler avanciert und wird als eine „Offenbarung“ angesehen, mit seinem einzigartigen Timbre und seiner „klaren und reinen Stimme, die vom delikaten Pianissimo bis zum heroischen Fortissimo alle Aspekte seines Faches“ meistert und bedient (Opera News). Nach seinen Erfolgen als Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich präsentiert sich Bernheim nun in den renommierten Opernhäusern Europas mit beeindruckenden Bühnendebuts.

In der letzten Saison machte Benjamin sein Rollendebut als Rodolfo in einer Neuproduktion von La Bohème am Opernhaus Zürich und hatte seine ersten Auftritte an der Opéra National de Paris, als Flamand in Capriccio. Er sang Cassio in Otello bei den Salzburger Osterfestspielen sowie Nicias Thaïs beim Salzburg Festival. Außerdem gab er Roméo in der niederländischen Premiere von Berlioz Roméo et Juliette an der Nederlandse Opera und debütierte an der Scala in Mailand als Italienischer Tenor imRosenkavalier.

Zu seinen Engagements in der laufenden Saison 2016/17 gehören Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Cassio (Otello) und Rodolfo (La Bohème) am Opernhaus Zürich, Lensky (Eugen Onegin) und Alfredo (La Traviata) an der Deutschen Oper Berlin, Rodolfo an der Semperoper Dresden, Laerte (Hamlet) an der Opéra de Lausanne, Aufführungen von Haydns Schöpfung in der Berliner Staatsoper sowie die Titelrolle im Faust an der Lettischen Nationaloper in Riga. 2017 kehrt Benjamin auch an die Opéra National de Paris zurück und singt sein Debut an der Wiener Staatsoper. An der Chicago Lyric Opera und an der Berliner Staatsoper wird er dann erstmalig 2018 zu hören sein.

Jüngste Höhepunkte seiner Karriere beinhalten seine Präsentationen als Spakos in Cléopâtre von Massenet beim Salzburg Whitsun Festival 2012 unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev und am Théâtre des Champs-Elysées, dirigiert von Michel Plasson. Des Weiteren sang er Agenore in Mozarts Re Pastore beim Salzburg Festival 2012 unter William Christie und Eginhard in Schuberts Fierrabras 2014 in Salzburg. Benjamin debütierte an der Semperoper Dresden als Tamino und später als Erik in WagnersFliegendem Holländer, sang Tebaldo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi unter der Leitung von Fabio Luisi (auf DVD) und bei der Whitsun Salzburg Festival Gala 2016 mit Angela Ghiorghiu und Marco Armiliato.

Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Lausanne Conservatoire und absolvierte Meisterkurse bei Giacomo Aragall. Des Weiteren besuchte er Carlo Bergonzis Accademia Verdiana in Busseto.